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Mitgliederservice

Mitglied werden

E-Mail-Adresse für Anfragen: info@beu-unterhaching.de
Telefon-Nr. für Anfragen: 089 20187680

Wie können Sie mitmachen?

Es ist sehr einfach, der Genossenschaft beizutreten und Anteile zu zeichnen. Die Mindestbeteiligung beträgt 20 Anteile zu 25,- €, also 500,- €; es können beliebig viele weitere Anteile (jeweils Vielfache von 500,- €) gezeichnet werden, auch später noch.

Mitglied werden können:

Bitte informieren Sie sich auf dieser Webseite und lesen Sie die Satzung. Anschließend können Sie mit der Beitrittserklärung die Mitgliedschaft beantragen und Anteile zeichnen.

Die Beitrittserklärung und die Lesebestätigung zur Satzung ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und beide per Post an:

Bürger-Energie-Unterhaching e.G.
Hofmarkweg 12
82008 Unterhaching

Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung durch die Genossenschaft.
Die Mitgliedschaft wird wirksam mit der anschließenden Einzahlung des Betrages.

Wir freuen uns über jeden, der mit uns den Energiewandel in Unterhaching unterstützen und unserer Genossenschaft beitreten möchte.

Wie groß ist das Risiko generell für die Genossenschaft?

Der Beitritt zu einer Genossenschaft ist eine langfristige, unternehmerische Beteiligung. Die Haftung der Mitglieder ist auf die Höhe ihrer Geschäftsguthaben beschränkt (keine Nachschusspflicht). Auf Grund der internen Kontrolle durch ihre Mitglieder und die unabhängige Prüfung durch den Verband ist die eingetragene Genossenschaft die insolvenzsicherste Rechtsform in Deutschland. Die Bürger-Energie-Unterhaching eG wird regelmäßig durch den Genossenschaftsverband Bayern e.V., Türkenstraße 22-24, 80333 München, geprüft.

Speziell für die Bürger-Energie-Unterhaching bestehen aber naturgemäß folgende Risiken:

Dies würde zu höheren Kosten und damit niedrigeren Renditen führen.

Wie groß ist das Risiko generell für Photovoltaikprojekte?

Die Investition in eine Photovoltaik-Anlage oder auch andere Formen der Erneuerbaren Energien ist eine der sichersten unternehmerischen Beteiligungen. Durch die gesetzlich garantierten Einspeisevergütungen und die heutige Technik ergibt sich eine stabile Planbarkeit der Rentabilität der Anlagen. Einwirkungen von außen lassen sich weitgehend versichern. Für sämtliche Anlagen wird eine All-Gefahren-Versicherung abgeschlossen. Diese schützt vor Gefahren beim Betrieb einer Photovoltaik-Anlage wie z.B. Bedienungsfehler, Diebstahl, Vandalismus, Hagel- und Sturmschäden, Feuer sowie auch bei einem Schaden durch eine Betriebsunterbrechung. Eine Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Dritten durch den Betrieb der Anlage oder durch das Verhalten von Repräsentanten der Genossenschaft entstehen können.

Die Verträge zur Nutzung der Dachflächen werden auf eine Dauer von mindestens 20 Jahren, analog dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), abgeschlossen. Ein vorzeitiges Ende der Nutzung des Gebäudes, z. B. durch Untergang des Gebäudes, kann zu Ertragsausfällen sowie zu außerplanmäßigen Kosten durch eine mögliche Nutzung der Anlage an einem anderen Standort führen.

Unsere Berechnungen und Angaben werden mit größter Sorgfalt erstellt. Sie beruhen auf dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse, den bestehenden Gesetzesbestimmungen und sonstigen Vertragsverhältnissen. Eine Garantie bzw. Haftung für die prognostizierten Ergebnisse kann jedoch nicht übernommen werden.

Wie groß ist das Risiko generell für jede unternehmerische Tätigkeit?

Grundsätzlich gibt es bei solchen Projekten folgende Risiken:

Insolvenz von Partnern: Einzelne Vertragspartner können während der Laufzeit aus dem Markt ausscheiden, so dass dadurch höhere Kosten entstehen.

Vertragstreue: Geschlossene Verträge können angefochten werden, so dass gegen die Genossenschaft bis jetzt nicht gekannte Rechtsansprüche geltend gemacht werden könnten.

Inbetriebnahme: Im Zuge der Bauarbeiten bzw. der Netzanbindung kann es zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten kommen, durch die sich die Inbetriebnahme verzögert und die ggf. zu einer geringeren Einspeisung aufgrund der gesetzlichen Vorgaben oder steuerlicher Nachteile führt.

Höhere Betriebskosten: Die Kosten für laufende Reparaturen und Versicherungen können deutlich über dem Plan liegen.

Prognoseabweichungen: Die prognostizierte Sonneneinstrahlung kann deutlich hinter den erwarteten Werten zurückbleiben.

Qualitätsmängel: Versteckte Mängel der verwendeten Komponenten oder bei der Installation können zu Ausfallzeiten oder Produktionseinschränkungen führen.

Schäden: Es können nicht versicherte bzw. nicht versicherbare Schäden an den Photovoltaik-Anlagen eintreten.

Änderung gesetzlicher bzw. steuerlicher Rahmenbedingungen: Für Gesetze in Deutschland gilt grundsätzlich ein Rückwirkungsverbot. Eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bei einem Regierungswechsel ist somit grundsätzlich ausgeschlossen. Die Änderung gesetzlicher, z. B. steuerlicher, Rahmenbedingungen kann sich jedoch negativ auf die Rentabilität auswirken.

Finanzierung: Wenn Investitionen mit Fremdkapital erfolgen, werden die Einspeiseerlöse hierzu abgetreten und die Anlage der Bank als Sicherheit zur Verfügung gestellt. Sollte die Genossenschaft die Zahlungsverpflichtungen nicht einhalten, könnte die Bank das Sicherungsgut verwerten. Damit könnte die Genossenschaft den Betrieb nicht aufrecht erhalten und die Erträge nicht erwirtschaften.

Höhere Inflation: Die Einspeisevergütung bleibt auf der Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für 20 Jahre gleich. Eine stark steigende Inflation könnte zu einem Wegfall der Vorteile gegenüber anderen Anlagen führen.

Wie inflationssicher ist eine Beteiligung?

Die Beteiligung an unserer Genossenschaft bietet einen begrenzten Inflationsschutz:

Gute Positionierung im Vergleich zu anderen Beteiligungsformen

Andere häufige Anlageformen für alternative Energien sind Aktien, Investmentfonds, geschlossene Fonds, Unternehmensanleihen, Mezzanine-Darlehen (partiarische Darlehen, Genussrechte) z.B. an Prokon oder an Genossenschaften.

Im Vergleich zu diesen sind bei unserer Beteiligung:

Kontroll- und Einflussmöglichkeiten des Anlegers: groß
Einlagenverlustrisiko: gering
Mindest-Anlagebetrag: gering
Volatilität (Wertschwankungen): sehr gering
Übertragbarkeit: leicht, schnell
Ausstiegszeitraum: Nach 5 Jahren: mittel
Beleihbarkeit: keine
Inflationssicherheit: mittel

Wie wird unsere "Dividende" ermittelt?

Von den Erträgen der Genossenschaft müssen zunächst die eigenen Kosten der Genossenschaft, die Zuführungen zur gesetzlichen und ggf. weiteren Rücklagen sowie die Körperschaftssteuer und die Gewerbesteuer abgezogen werden. Die Ausschüttung je Genossenschaftsanteil erfolgt dann aus dem verbleibenden Ergebnis der Genossenschaft. Sie kann erst erfolgen, wenn die Genossenschaft Gewinne erwirtschaftet und eventuelle Verlustvorträge aufgeholt hat.

Über die Höhe der Ausschüttung entscheidet jährlich die Generalversammlung, also alle Mitglieder.

Über Ihre(n) Geschäftsanteil(e) sind Sie an allen Anlagen der Genossenschaft und deren Erfolg beteiligt. Da diese unterschiedliche Erträge erwirtschaften, kommt es zu einem Mix, der das Risiko ausgleicht.

Wie muss ich meine Erträge versteuern?

Für Mitglieder, welche die Mitgliedschaft im Privatvermögen halten, stellen die ausgeschütteten Dividenden Einkünfte aus Kapitalvermögen im Sinne des § 20 Einkommensteuergesetzes (EStG) dar. Sie unterliegen der Abgeltungssteuer von derzeit 25 %. Die Steuerschuld ist damit abschließend abgegolten, unabhängig vom persönlichen Steuersatz. Zusätzlich wird auf die Abgeltungssteuer der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % der Abgeltungssteuer erhoben und abhängig von der Konfession eine Kirchensteuer von 8 % oder 9 %.

Bei geringem Einkommen mit einem Spitzensteuersatz unter 25 % sorgt die Günstigerprüfung zur Besteuerung nach dem persönlichen Steuersatz.
(Stand 2012)

Wie kann ich meine Mitgliedschaft wieder beenden?

Ein Mitglied kann jederzeit, auch im Laufe des Geschäftsjahres, mit Zustimmung des Vorstands sein Geschäftsguthaben (auch teilweise) durch schriftlichen Vertrag auf einen anderen übertragen und hierdurch aus der Genossenschaft ohne Auseinandersetzung ausscheiden, sofern der Erwerber bereits Mitglied ist oder Mitglied wird.

Wenn Sie Anteile oder die Mitgliedschaft kündigen wollen, muss das schriftlich 12 Monate vor Schluss des Geschäftsjahres erfolgen. Dies ist frühestens zum Ablauf des 6. Geschäftsjahres nach Erwerb der Mitgliedschaft möglich.

Im Notfall kann ein Mitglied, das der Genossenschaft mindestens ein volles Geschäftsjahr angehört hat, seine Mitgliedschaft durch Kündigung vorzeitig beenden. Dann muss die Kündigung drei Monate vor Schluss eines Geschäftsjahres erfolgen, zu dem das Mitglied nach der Satzung noch nicht kündigen kann.